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  Veränderte Welt

"Man schrieb das Jahr 1075 des mouvelianischen Kalenders, als Kormir zur Gottheit aufstieg. In jener Zeit wird unsere Geschichtsstunde beginnen; ich werde euch eine Zukunft enthüllen, die zu unserer Vergangenheit wurde. 250 Jahre lang kämpften die Helden Tyrias, während die Welt um sie herum zerbrach. Gewaltige Überschwemmungen, Erdbeben und andere globale Katastrophen haben seitdem das Angesicht der Welt verändert. Die Menschen befinden sich im Niedergang. Andere Rassen sind auf dem Vormarsch, bringen weite Teile der bekannten Welt unter ihre Kontrolle und verschieben das Kräftegleichgewicht. Die Welt hat sich verändert."

- Decimus der Historiker, Kloster von Durmand


Tyria das Land einst fruchtbaren Lebens und Freude unter all seinen Bewohnern hatte eine menge Chaos, Tod und Verzweiflung zu ertragen. So veränderte sich das Land, wie sich auch seine Bewohner veränderten. Die Jahre nach Kormirs Aufstieg und der Vernichtung des Großen Zerstörers bildeten keine Ausnahmen. Und so war diese Welt im wandel.

So wie sich alles in Tyria änderte, so änderten sich auch seine Gefahren. Uralte schlafende Kreaturen erwachten. Sie stiegen aus den tiefsten Tiefen Tyrias empor und gruben ihre Klauen in das Land das sie seid Jahrtausenden vermisst hatte, und schon fast vergessen geglaubt hatte. Dort wo sie auftauchten machten sie die Welt zu ihren Sklaven und sie wurde Dunkel. Der erste war Primordus nach dem Untergang der Zerstörer die ihm dienten scharte er seine Diener um sich um sie zu ersetzten. Sie überrannten das unterirdische Tyria und die Asura mussten fliehen. Sie drängten an die Oberfläche und suchten Schutz und Hilfe doch selbst die Norn wurden in die südlichen Gebiete der Zittergipfel gedrängt welche einst von den stolzen Zwergen bewohnt gewesen waren. Gunnars Fest wurde so von Kreaturen aus Eis und Zerstörung übernommen. Das war der Anfang von einem Waffenstillstandes eines Krieges der schon seid anbeginn der zeit existierte. Die Charr verbündeten sich mit den Norn um dieser neuen Gefahr einhalt zu gebieten.

Im Süden stieg die Halbinsel Orr aus dem Meer hervor und verursachte eine Flutwelle die so mächtig war, das das Riff der Stille, die D’Alessio Küste sowie das Kampfarchipel in den Fluten versanken ja sogar Löwenstein wurde von so gewaltigen Wassermassen begraben, dass den überlebenden Bewohnern nichts anderes übrig blieb, als ihre ehemals so großartige Stadt zu verlassen und deren Gebäude den Fluten zu überlassen. Die Korsaren mit ihren gewaltigen Schiffen die im schutze der orianischen Inseln gelebt hatten gingen unter und nur wenige Überlebten. Die überlebenden schleppten sich zur verwüsteten Küste im Norden von Tyria, den Schiffe mit schwarzen Segeln kreuzten nun in den Gewässern von Orr getrieben von einer dunklen Macht die mit Orr aus dem Meer kam.

Die Norn, Asura und die mysteriösen Sylvari beherrschen heute große Teile des tyrianischen Kontinents und sie vertrieben die Menschen weiter nach Norden und Westen, weit weg von ihren alten Heimatländern. Diese Rassen haben ihren Einfluss auf die Welt gefestigt und sind nun beteiligt an der Gestaltung der Zukunft Tyrias.
 
 
 
 

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